Wie ich wohne bin ich!
Die Bedeutung von Bauwerk und Wohnstil für das Wohlbefinden,  das Leben und die Entwicklung des Menschen.
Vortrag im Rahmen des Tages der Architektur 2020, Dresden, Christian Grayer und Rainer Reindl

Kann man durch eine ganz menschliche, wesensgerechte Wohnweise, durch eine wesensgerechte Architektur, Bauwerke erschaffen, die einen essentiell positiven Einfluss auf das geistig, seelische und emotionale Wohlbefinden eines Menschen nehmen? Ist es möglich, Wechselwirkungen zwischen dem Wohnumfeld und Wohnstil eines Menschen und seiner Lebensweise zu erkennen?
Für Christian Grayer und Rainer Reindl ist ihre Architektur nicht nur ein Beruf. Sie ist ihre Passion. So sehen sie sich nicht nur als Architekten, sondern gehen in ihrem Verständnis dem „Wesen“ des Auftraggebers auf den Grund, um daraus eine entsprechende architektonische Lösung zu entwickeln, die genau diesem entspricht. Somit stellen sie den Menschen mit seinen ureigenen Bedürfnissen in den Mittelpunkt von Baukunst und Wohnstil.
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Wie ich wohne bin ich!
Die Bedeutung von Bauwerk und Wohnstil für das Wohlbefinden,  das Leben und die Entwicklung des Menschen.
Talk in der Villa Wollner, Dresden, 2019, Christian Grayer
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Energiesparendes Bauen in Sachsen
Vortrag zum Aubachhof im Rahmen der Ausstellung der Architektenkammer Sachsen
ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast Dresden, 2018, Christian Grayer

OUSIA Architektur
Im Rahmen des Tages der Architektur 2017, Dresden, Christian Grayer

Kinder anders sehen Neue Wege des Miteinanders
Vortrag, Erfahrungsbericht und Innovationsimpuls zu Erziehung und Bildungswesen,
Frankfurt, Regensburg, Murnau, Dresden, Straubing, Berlin, 2013-2014, Christian Grayer und Sabine Schneider

Natürlich wohnen! Bauen und Leben in Holz
Bauherrenseminar der Kreiswerke Cham, Cham, 2015, Christian Grayer

Geht es nicht um viel mehr als „nur“ um das Bauen mit Holz? Holz ist nicht nur einer der ältesten sondern auch gleichzeitig einer der zeitgemäßesten Baustoffe: Ökologisch, nachhaltig, nachwachsend und damit CO2-neutral bzw. -bindend, ökonomisch, heimisch, wärmedämmend und nicht zuletzt ein sehr leistungsfähiger Werkstoff.
Doch das Bauen darf nie Selbstzweck bleiben, es muss in allen Belangen den menschlichen Anforderungen an lebenswerten Wohn- und Arbeitsraum dienen. Zum Wohlfühlen, für Behaglichkeit und Gesundheit. Holz bietet als natürliches, ursprüngliches und „warmes“ Material auch unter gesundheitlicher, baubiologischer und bauphysiologischer Betrachtungsweise ein großes Potenzial.
Darüber hinaus trägt jedes Material eine naturgegebene Energie, eine ausstrahlende Wirkung in sich, mit der jeder Mensch, bzw. Nutzer eines Bauwerks – meist noch unmerklich – energetisch in Beziehung steht. Am ehesten kennen wir das von offenem (Holz-) Feuer, das uns magisch in den Bann zieht. Diese Qualitäten berühren uns in der Ursprünglichkeit des Menschseins und auf seelischen Ebenen.
Trotzdem ist auch Holz nur ein Teil des Ganzen. Die Qualitäten des Lebensraumes werden vom Zusammenspiel weiterer Materialien und vor allem derer Oberflächen, den Heizsystemen, dem Licht und der Sonne, der Verschattung, der Frischluft, von Raumgrößen und -höhen und von der Situierung des Objektes geprägt. Erst wenn alle diese Parameter in der Vielzahl ihrer Möglichkeiten optimal ineinander greifen, kann auch der Baustoff Holz mit seinen Vorzügen dem gelungenen Ganzen dienen.
Architekt Christian Grayer referiert in seinem lebendigen Vortrag auf Basis eigener Erfahrungen und gebauter Objekte aus einer ganzheitlichen Sicht auf das Bauen und Leben in und mit Holz: technisch/wirtschaftlich, behaglich/gesundheitlich, energetisch.
Dabei stellt Christian Grayer immer den Bezug zum Menschen als Nutzer in den Mittelpunkt, ebenfalls ganzheitlich zu Körper, Geist und Seele.
Menschlich Bauen – natürlich Wohnen. Ein zukunftsweisendes Selbstverständnis.

Wohnvisionen für den ländlichen Raum
Regionalprojekt NeuLand, Denkfabrik Wohnen, Lupburg, 2012, Christian Grayer

Der Aubachhof
Altdorf, 2011, Christian Grayer

Nachhaltiger Industriebau aus Holz
BMW München, 2010, Christian Grayer

Building Envelops
GreenBuilding Award 2010, DENA, Frankfurt, 2010
Unterstützer des Europäischen Green Building Programms, Christian Grayer

Ornamentik der Architektur – Oberfläche und Oberflächlichkeit
Unternehmerforum, Bayern Design, Würzburg, 2008, Christian Grayer

Das Ornament in der Architektur unterscheidet sich von der meist dekorativen Ornamentik anderer Gestaltungsdisziplinen durch seine funktionalen Notwendigkeiten und seine Dauerhaftigkeit – meist überlebt es Epochen.
Eine interkulturelle Betrachtung spannt den Bogen zwischen historischen und zeitgemäßen Ornamenten an Bauwerken und im öffentlichen Raum. Haben diese nur dekorativen Charakter oder erfüllen sie darüber hinaus technische Funktionen, die wiederum eine eigene Gestaltsprache entwickeln?
Das Verständnis für Mensch, Gesellschaft und Weltbild öffnet den Zugang zur Sprache der Ornamentik. Lässt unser heutiges, aufgeklärtes, rationales Urteil ausreichend Spielraum für emotionale Gestaltung ästhetischer Oberflächen?

Ornamentik der Architektur – Oberfläche und Oberflächlichkeit
Passau, 2008, Christian Grayer

Ornamentik und Emotion
Design entlang der Donau, Designgespräch, Bayern Design, Regensburg, 2007

Revitalisierung von Bahnhöfen
Hanau, 2006, Christian Grayer

Kopf oder Zahl
Probevorlesung im Berufungsverfahren zur Professur für Digitales Entwerfen
FH München, 2003, Christian Grayer